|
Mamie
Smith

Mamie Smith wurde am 26. Mai
1883 in Cincinnati, Ohio geboren. Es gibt nicht sehr viel Informationen
über ihr frühes Leben, nur soviel das sie unter anderem als Tänzerin
für die Tutt-Whitney’s Smart Set Company arbeitete. Ebenfalls war sie
Sängerin in den verschiedenen Harlem Revues. Was man aber weiß ist das
sie die erste Künstlerin war, die einen Bluessong aufnahm.
Der Komponist Perry Bradford hatte früh erkannt das es einen starken
Markt an schwarzer Musik für die schwarze Bevölkerung Amerikas gab. Er
überzeugte Fred Hager von Okeh Records von seiner Sache und dem damit
verbunden Profit für beide. Sie beschlossen mit Mamie Smith erst mal
eine Single zu veröffentlichen, „That Thing Called Love“ / „You
Can’t Keep A Good Man Down“. Die Verkaufszahlen die zwischen 50.000
und 100.000 lagen, übertrafen allerdings alle Erwartungen und so ging
man erneut mit ihr ins Studio und nahm am 10. August 1920 eine weitere
Single auf, „Crazy
Blues“ / “It’s Right Here For You.“ Im ersten Monat wurden
über 75.000 Kopien verkauft und nach einem Jahr waren es über eine
Millionen verkaufter Tonträger.
Mamie Smith nahm mit ihrer Begleitband, den Jazz Hounds, zwischen 1920
und 1923 für Okeh Records eine Menge Material auf, wobei sie sich aber
stilmäßig immer weiter vom Klassischem Blues entfernte. Sie ging, in
pompösen Kostümen gekleidet, mehr in die Richtung Cabaret/Revue. Auch
versuchte sie im Filmgeschäft Fuß zu fassen und spielte in drei Filmen
mit.
So schnell wie der kommerzielle Erfolg kam, so schnell war er aber auch
letztendlich 1923 wieder vorbei, dennoch bleibt Mamie Smith eine ernorm
wichtig Frau in der Bluesgeschichte.
Sie war nicht nur Wegbereiterin für Blues-Frauen wie Bessie Smith oder
auch Ma Rainey, sie war auch der Standart an Professionalität, dem
andere erst einmal vorbei kommen mussten.
1946, starb Mamie Smith letztlich im Alter von 63 Jahren, aber ihr
„Crazy Blues“ lebt heute noch.
chigago
blues
delta
blues
westcoast
blues
texas
blues
louisiana
blues
Mamie
Smith
Muddy
Waters
Howlin'
Wolf
John
Lee Hooker
Robert
Johnson
Robert
Johnson Packt mit dem Teufel
diggin the
blues
since 1998
|